María la Gorda

File 78Ganz im Westen des Landes, am Canarreos-Archipel, liegt das Tauchzentrum María la Gorda. Der kleine Ort wurde laut einer Legende nach einer Barinhaberin benannt – sein Name bedeutet "Maria, die Dicke". Die zweite, traurigere Version der Legende erzählt von einem jungen Mädchen namens Maria, das von Piraten aus Venezuela verschleppt und anschließend an der Westküste Kubas ausgesetzt wurde. Sie musste angeblich von diesem Zeitpunkt an als Prostituierte arbeiten, um hier überleben zu können.

File 186Taucher und Schnorchler, Unterwasserfotograf, Schwimmer und Sonennanbeter – aber auch Freunde von Wasserski oder Hochseeangeln werden hier glücklich. Denn hier, an einem der längsten Korallenriffe der Welt, gibt es karibische Traumstrände, türkisfarbenes Meerwasser und ideale Tauchgründe. Die Unterwasserwelt ist einfach atemberaubend: Eine vielseitige Flora und Fauna gibt es hier zu entdecken, beispielsweise schwarzen Korallen sowie Meeresschildkröten. Eine tiefe Höhle, in der einige seltene Fischarten leben, ist ebenso unter Wasser zu erkunden. Sie wird Salon de Maria genannt. Wer besonders viel Glück hat, begegnet einem der riesigen Walhaie oder einem Teufelsrochen. In María la Gorda werden professionelle Tauchlehrgänge sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Taucher angeboten.

Obwohl María la Gorda ein sehr beliebtes Reiseziel Kubas ist, findet man hier auch absolute Ruhe und Erholung. Die umliegende Landschaft ist wunderschön, sodass der Urlauber auch einige Schritte weg von den Stränden wagen sollte. Hier gibt es außerdem einige interessante Vögel zu beobachten.