Baracao

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Die Stadt Baracoa liegt im äußersten Südosten von Kuba. Die Stadt mit ihren heute über 62.000 Einwohnern wurde im Jahre 1512 gegründet und fungierte in den ersten Jahren als Hauptstadt Kubas. Erst nachdem der Spanier Diego de Velázquez seinen Stützpunkt nach Santiago de Cuba verlegt hatte, wurde diese Hauptstadt von Kuba. Baracao war bis kurz nach der Revolution fast ausschließlich abhängig vom Handel über das Meer, denn über Land führten keine Straßen hierher.

Durch die recht abglegene Lage - heute gibt es natürlich Straßen - findet man in Baracao heute nur wenige Touristen, was diesen Ort jedoch eher interessant macht. Alleine der Weg von Santiago de Cuba nach Baracao führt durch wunderschöne hügelige und tropische Landschaften, die zwar feucht aber dafür exotisch anmutend jeden Besucher für sich einnimmt.

Heute finden sich in der Stadt zahlreihe Zeugnisse, die von den Schlachten während der Revolution zeugen. So soll Fidel Castro auch viele seiner Anhänger aus dieser Region haben. 

 

Sehenswürdigkeiten

Fortaleza Matachine

Diese Festung, in der heute ein regionalhistorisches Museum ist, liegt hoch über Baracao. Sie diente zur Verteidigung und ermöglichte zugleich einen guten Überblick über die Umgebung. Errichtet wurde sie im 19. Jht.
Fortaleza la Punta

Ebenfalls im 19. Jht. errichtet, wurde diese Festung zum Schutze des für diese Stadt so wichtigen Hafens errichtet. Ihre Fom ist wie ein Halbmond.
Castillo Diese Burg wurde ebenfalls zum Schutze der Stadt erbaut und beinhaltet heute das beste Hotel von Baracao.
Plaza Independencia

Am Platz der Unabhängigkit wurde die erste Kirche Kubas im Jahre 1512 erbaut. Die ebanfalls am Plaza Independencia befindliche Kathedrale wurde im 19. Jht. an der Stelle des Hauses von Kolumbus errichtet. In der Kathedrale befindet sich das bekannte Kreuz von Parra.